Markus Kägi – Leben, Arbeit, Tod

Fotoausstellung von Simon Bischoff im Literaturmuseum STRAUHOF Zürich,

März 2020


Der junge Autor Markus Kägi in der WG "zum fliegenden Fisch" Zürich 1972. Foto & © Simon Bischoff

Seit kurzem befindet sich der Nachlass des jung verstorbenen Schweizer Autors und Dramatikers Markus Kägi (1955-1990) im SCHWEIZERISCHEN LITERATURARCHIV in Bern. Als Freund und Weggenosse hatte der Filmemacher und Fotograf Simon Bischoff die Gelegenheit, Markus Kägi während gut 20 Jahren fotografisch zu begleiten, begonnen in der typischen WG-Zeit der 70er Jahre in Zürich, den Reisen nach Rom und Berlin, seinem Schweizer Wohnort, seiner Arbeit am Theater am Neumarkt Zürich, Aufenthalt in Locarno und schliesslich Tod im Kantonsspital Aarau 1990 und der anschliessenden Gedenkfeier im Theater Basel, wo Kägi zuletzt als Hausautor engagiert war. Dabei ist ein umfangreiches Portfolio aus dem Leben, Schaffen und dem Tod des Autors zustande gekommen, das nun zu seinem 30-jährigen Todestag als einmaliges, kulturelles Dokument der aufregenden Aufbruchszeit der 70- und 80-Jahre des letzten Jahrhunderts für die Nachwelt erhalten werden soll.


Das bekannteste Stück des Dramatikers Markus Kägi ACH&OCH feierte erfolgreich Premiere am THEATER AM NEUMARKT in Zürich und wurde unter der Regie von Michael Klette auch an der renommierten VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ in Berlin sowie am SCHAUSPIELHAUS KELLER Zürich aufgeführt. Ebenfalls wurde der Text als Hörspiel gesendet: in Radio DRS Zürich mit Inigo Gallo und Ettore Cella und im SFB (Sender Freies Berlin) mit Günter Lamprecht und Gerd Duwner.


Eine Publikation der literarischen Werke von Markus Kägi ist in Vorbereitung.

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